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Früh- und Urgeschichte Drei Megalithgräber stammen aus der Jungsteinzeit. Auch der Fund von Flintwerkzeug aus der der Form nach benannten Trichterbecherkultur deutet auf eine frühe Anwesenheit von bäuerlicher Bevölkerung hin. Wahrscheinlich wurde in Föhrden-Barl schon damals Ackerbau und Viehzucht betrieben. Vom Nomaden- und Jägerdasein gingen die Menschen in der Jungsteinzeit zum seßhaften Leben über. Die Menschen der Trichterbecherkultur waren die ersten Landwirte Schleswig-Holsteins.
Persönlichkeiten Wiebke/Wiebeke Kruse, * ca. 1610 in Föhrden-Barl, seit 1616-1620 Geliebte Konig Christians IV. von Dänemark (Frau zur Linken). Dieser baut ihr 1631 das bekannte Bramstedter Schloß. Wiebke Kruse stirbt am 28.04.1648 in Kopenhagen
Weitere Informationen zur neueren Geschichte des Dorfes finden Sie in der Föhrden-Barler Schulchronik auf www.alt-bramstedt.de (Geschichte und Geschichten aus Bad Bramstedt in Holstein, bearbeitet und zusammengestellt von Jan-Uwe Schadendorf).
Das Wappen der Gemeinde Föhrden-Barl 
Die Gemeinde Föhrden-Barl besteht aus den beiden Ortsteilen Föhrden und Barl, die durch beidseitige Besiedelung an der Bramau entstanden sind und ehemals durch eine Furt miteinander verbunden waren.
Der Ortsname Föhrden lässt sich als Dorf "bei der Furt" deuten (W. Laur 1992) und erinnert damit an die einstige Furt, die heute durch eine Brücke die beiden Ortsteile verbindet. Der geteilt Wellenbalken soll daran erinnern.
Der südlich gelegene Ortsteil Föhrden wird durch drei Laubblätter symbolisiert, da hier früher riesige Buchen und Eichen standen.
Der Ortsteil Barl wird durch ein Amulett symbolisiert. Dieses soll an Wiebeke Kruse, eine Tochter der Gemeinde erinnern. Der Dänenkönig Christian IV lernte um 1625 bei seinem Durchzug durch Bad Bramstedt die dort im Dienste stehende Bauerntochter Wiebeke Kruse aus Föhrden-Barl kennen. Er nahm sie als Erzieherin seiner Kinder mit nach Kopenhagen. Dort wurde sie seine Geliebte und später ihm "zur linken Hand" getraut. Das Amulett ist ein Zitat aus einer Halskette der Wiebeke Kruse.
Die bogenförmige Erhöhung im Schildhaupt hat zweierlei Bedeutung: Sie symbolisiert den Ortsteil Barl, der sich als "entblößter kahler Hügel" deuten lässt (W. Laur 1992) und erinnert an die erste Besiedelung und die um 4000 v. Chr. entstandenen Hünengräber.
Die Gemeinde Föhrden-Barl liegt im Naturraum "Störniederung" am Rande der "Holsteiner Vorgeest". Die Farbgebung soll darauf hinweisen. Das Grün soll zugleich die Bedeutung der Landwirtschaft hervorheben.
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